Abfallromantik bei Astra und Scampi
Da wo man mit schlechtem Vor- und gutem Ab-satz voranschritt
taucht Antlitz um Antlitz auf wird zum Glanzlicht
und spiegelt sich bis die Pfütze auf dem Asphalt verdampft ist.
Nachhall des Unterbewussten, Brummen aus Tunnel und Schluchten.
Als würden hundert Kumpels schuften.
Schweres Felsgestein, das durch die Gruben rollt
und der Schrei der Vergänglichkeit, der dem Ruf der Zukunft folgt.
Wie Tonnadeln, die den roten Faden
ins Ohr stachen, kratzen, Abstraktionsgrade,
die den Akt der Passion wagen, an Vorlagen
und befragen das Orakel in mehreren Formaten.
„Ohne Rücksicht auf die Folgen der Vollständigkeit
Wird Zerstörung zur Notwendigkeit.“
„Denn; Kunst die keinen Spaß macht macht keinen Sinn!
Kunst die keinen Spaß macht macht keinen Sinn!“
Keine Wiederholung, doch es bleibt immer das gleiche.
Der Gewinn von Kontrolle erfolgt auf infantile Weise.
Spiele mit der Kreide und den Wasserfarben
lassen jene strahlen die am verblassen waren.
Hinter dem Altar in Mami Wata´s Garten Warten,
alle die aus den Schatten traten
darauf, dass Du dich von deinen lossprichst
zur Sonne emporblickst und mit Ihnen das Brot brichst.
Ein letztes Prosit, da wo man in den Hof pisst
Tauchen Sterne auf oder tauchen bis zum Grund des Mondlichts. 



Text: Thomas Laubel, 2020 ©







Aljoscha Heims
*1991 in Osnabrück

2012-2018 Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Franz Ackermann und Lutz Braun
2018-2019 Meisterschüler bei Prof. Franz Ackermann